Version 2.24.2.0

von ibk Software AG (Kommentare: 0)

Zusammenfassung

Anpassungen:

  • Schnittstelle für Temperaturmessung mit Montwill PU5 Digitalanzeige (TRANSMETRA)
  • Unterstützung eines Input-Signals für die Übernahme einer einzelnen Temperaturmessung von dauersendenden Geräten.
  • Kommissionierung ab Lager auf eine bestehende Palette fortsetzen durch Scannen des SSCC.
  • Erweiterung der Länder Stammdaten mit ISO Nummer.
  • Erweiterung der unterstützten GS1 Application Identifier (AI).
  • Anpassungen beim Scanner-Simulator.
  • Implementierung der Largo Herkunftsdeklaration

 

Temperaturmessung mit Montwill PU5 Digitalanzeige

In der Gerätekonfiguration wird neu die Schnittstelle für Temperaturmessung mit Montwill PU5 Digitalanzeige (TRANSMETRA) unterstützt.

Das Gerät wird mittels serialle Schnittstelle RS232 angeschlossen und sendet permanent den aktuellen Messwert. Die Einstellung der Seriellen Schnittstelle ist geräteseitig auf 9600 Bit/s, 8 Datenbits ohne Patität sowie mit einem Stopbit vorgegeben.

Es wird eine Option in der Lizenz benötigt.

  • Unterstützung eines Input-Signals für die Übernahme einer einzelnen Temperaturmessung von dauersendenden Geräten wie Montwill PU5. Die Anpassung erfolgte in den Anwendungen «Wareneingang» und «Wägen»:

Einganssignal zur Übernahme einer Temperaturmessung

Bei den Signalen in der Gerätekonfiguration kann neu ein Eingang zur Übernahme der Temperaturmessung eingestellt werden. Ist dieser Eingang zugeordnet, so erfolgt die Übernahme einer einzelnen Temperaturmessung von dauersendenden Geräten (wie Montwill PU5).

Ist ein Temperaturmessgerät konfiguriert aber dieses Signal nicht zugeordnet, so bleibt die Funktion bisher: die Auslösung der Temperaturmessung erfolgt am Messgerät und/oder durch eine externen Schalter, und dieses sendet die Temperatur dann einmalig.

Das Signal wird in den Anwendungen «Wareneingang» und «Wägen» verwendet:

Kommissionierung ab Lager auf eine bestehende Palette fortsetzen

Bei der Kommissionierung ab Lager ist es jetzt möglich, den SSCC einer bestehenden Palette zu scannen um das Picking auf dieser Palette fortzusetzen:

Das neue Eingabefeld «SSCC» ist «Read-Only» und kann nur durch Scannen eines SSCC Barcodes befüllt werden. Nach dem Scannen wird der SSCC in den Pickdaten der aktuellen Tour gesucht und im Erfolgsfall die ID des betreffenden Partners im Filter eingetragen und dessen Aufträge abgerufen.

Ist genau ein Auftrag für diesen Partner offen, so wird dieser sofort zur Kommissionierung aufgerufen. Andernfalls werden die offenen Pickaufträge des Partners in der Liste unten angezeigt, und man kann auswählen mit welchem Auftrag man die Palette fortsetzen will.

Wird der SSCC in der aktuellen Tour nicht gefunden, so wird das als Meldung angezeigt:

Beim ersten LU-Abschluss innerhalb des Auftrags werden die gepickten Mengen mit der gescannten SSCC verbucht. Wird die Kommissionierung danach im Auftrag fortgesetzt, so werden die folgenden Pickmengen auf eine neue SSCC gespeichert. Alternativ kann man den Auftrag natürlich unterbrechen und eine weitere SSCC scannen um die restlichen Picks auf eine weitere bestehende Paletten zu machen.

Erweiterung der Länder Stammdaten mit ISO Nummer.

Die Stammdaten der Länder wurden um die 3-stellige ISO Nummer als ID erweitert:

Die Anpassung erfolgte da zukünftig die Nummer in den Barcodes der LARGO Implementierung enthalten sein wird.

Erweiterung der unterstützten GS1 Application Identifier (AI).

Die von BPS ünterstützten AI wurden ergänzt, sodass sie dem aktuellen Stand entsprechen.

Siehe Dokument «GS1 General Specifications», Release 20.0, ratifiziert im Januar 2020.

(Gültigkeit des obigen Links ist möglicherweise beschränkt)

In den Einstellungen zum Scanning sind folgende Barcode-Definitionen neu vorhanden welche für die LARGO Fleischauszeichnung erforderlich sind:

Anpassungen beim Scanner-Simulator

Der Scanner-Simulator unterstützt jetzt Barcodes bis 10'000 Zeichen, damit auch grössere 2d-Codes simuliert werden können (z.B. Datamatrix).

Das Paragraphen-Zeichen § kann jetzt als Platzhalter für den FNC1 Code (ASCII Steuerzeichen GS) eingesetzt werden. Ein FNC1 Code wird bei GS1 verwendet um ein Feld mit variabler Länge abzuschliessen wenn nicht die volle Länge verwendet wird und es nicht das letzte Feld ist.

Implementierung der Largo Herkunftsdeklaration

Die Herkunftsdeklarationen welche vom Gesetzgeber im Largo-Paket festgelegt wurden müssen in der Fleischproduktion, insbesondere bei der Preisauszeichnung umgesetzt werden. Die erforderlichen Daten werden zukünftig in der RüVeLo-Lösung zusammengestellt und als Datamatrix-Barcode auf der Losetikette gespeichert.

Das BPS Programm «Packen und kommissionieren von Artikelaufträgen» wurde erweitert sodass die Largo-Daten durch scannen der RüVeLo-Etikette eingelesen, oder alternativ auch manuell eingegenben werden können.

Zur Aktivierung der Largo Erfassung ist das Artikelattribut LARGO1 oder LARGO2 den entsprechenden Artikeln zuzuordnen. LARGO1 prüft ob bei «geschlachtet» und «zerlegt» jeweils eine Betriebsnummer erfasst ist, bei LARGO2 dürfen die Betriebsnummern auch fehlen. In beiden Varianten müssen Eingaben bei «geboren», «aufgezogen», «1. geschlachtet» und «1. zerlegt» erfasst sein:

Es können auch mehrere Losetiketten gescannt werden, solange die Largo-Informationen den bereits vorhandenen Daten nicht wiedersprechen oder die abweichenden Daten noch in den bisher unbenutzten Feldern platz haben. Ist das nicht möglich wird nach dem Scannen eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt:

Mit Button «Los löschen» werden nicht nur die Losnummern, sondern auch alle Largo-Daten gelöscht. Wenn also das Einscannen eines weiteren Loses wegen Konflikt fehlschlägt, kann man anschliessend «Los löschen» betätigen und das neue Los erneut scannen.

Preisauszeichnung

Hat sich in den Einstellungen etwas an den Largo-Daten verändert, so werden die Daten nach «OK» frisch an den Preisauszeichner geschickt. In den Auszeichnereinstellungen stehen neue Platzhalter zur Verfügung mit denen die erfassten Largo-Daten in die Etikettierung integriert werden können:

Beispielausgabe:

Datenspeicherung

Bei der Registrierung jedes Gebindes werden die aktuellen Largo-Einstellungen in den Pickdaten festgehalten. Die Daten selber werden auf Ebene des Artikelauftrags in der neuen Tabelle t_largodats gespeichert. In den einzelnen Pickdatensätzen wird nur eine Referenz auf den entsprechenden Datensatz in t_largodats gespeichert:

Die Largo-Daten stehen somit auch für spätere Recherchen und Reports zur Verfügung.

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