Version 2.24.0.0

von ibk Software AG (Kommentare: 0)

Zusammenfassung

Die Anpassungen der Version 2.24.0.0 sind umfangreich, und es wurden viele Erweiterungen und auch nicht direkt sichtbare Optimierungen vorgenommen. Ein wichtiges Thema und Auslöser vieler Änderungen war die anstehende Einführung des neuen Osiris Kommissionierautomaten bei Migros Luzern.

Das verwendete Qt Framework wurde auf Version 5.15 aktualisiert, was nebst vielen kleinen Verbesserungen auch eine deutliche bessere Darstellung (Skalierung) des GUI bei hochauflösenen Monitoren bringt.

Da sich die Lizenzierung des Qt Frameworks durch die vielen Besitzerwechsel der Vergangenheit erheblich verändert hat, wird ab BPS 2.24 nicht mehr die mitlerweile kompliziert zu behandelnde kommerzielle Lizenz, sondern die GNU Lesser Public License verwendet.

Für Anwender hat es keine praktischen Auswirkungen, man erhält jetzt aber auf Anfrage eine Kopie des für BPS gepatchten Qt Quellcodes von IBK. (Bereits bisher konnten man das aber nach Anleitung im Developer WIKI problemlos selber erstellen.)

Da grosse interne Änderungen erfolgt sind, wird der Einsatz dieser ersten Version der 2.24 Reihe auf produktiven Systemen momentan noch nicht empfohlen. Zunächst stehen umfangreiche praktische Tests bei der Implementation des Osiris Systems an, und es sind möglicherweise noch einige Fixes erforderlich bis zur Produktionsreife.

Aus diesem Grund ist BPS 2.24.0.0 auch noch nicht allgemein verfügbar. Auf Anforderung wird es ihnen aber in ihrem Kunden-Downloadbereich bereitgestellt.

Ein wichtiger Punkt für Ihre Planungen könnte die Abkündigung der 32-Bit Ausgaben von BPS sein. Falls sie noch 32-bit Versionen einsetzen sollten sie die Details im Kapitel unter studieren.

Neue Automatenschnittstelle Osiris

Für die Anbindung des aktuell realisierten automatischen Lagers «Osiris» im Agrar der Genossenschaft Migros Luzern wurde die Automatenschlisstelle implementiert. Sie besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Ein Windows Dienst der mit dem Steuercomputer der Osiris-Anlage kommuniziert
  • Clientschnittstelle zur Kommunikation der einzelnen BPS Clients mit dem Windows Dienst
  • Simulationsprogramm zur Nachbildung des Osiris Steuerkomputers für Entwicklung und Tests

Die detaillierte Spezifikation und Anleitung ist in separaten Dokumenten festgehalten.

Für andere BPS Instanzen sind neue Datenbankelemente wie Tabellen, Sequences, Views und Trigger sichtbar, welche dort entwender unbenutzt oder deaktiviert sind.

Verbesserungen beim Palettenabschluss

Beim Palettenabschluss wird jetzt standardmässig der Status der Pickpisitionen auf «geliefert» geändert und ein SSCC vergeben.

Bisher erfolgte das Setzen des Lieferstatus nur wenn beim entsprechenden Partner die Abrechnungsart auf «LU» gestellt war. Neu gibt es dafür die Einstellung Central System Settings/GuiConfig/Finalize LU/ForceDelivery. Wenn diese auf «yes» eingestellt ist (default), so wird der Lieferstatus immer gesetzt. Bei «no» bleibt es beim alten Verhalten.

Vorteil davon ist, dass jetzt immer nachvollziehbar ist wer eine Palette abgeschlossen hat (nämlich der Benützer unter t_orderpicks.c_delivby). Bisher war das nicht immer klar, und man nahm teilweise an dass es jener war der den letzten Pick gemacht hat. Es gab sogar die Einstellung Central System Settings/Break Bulk/RegFinishInLastPick die im Wechselblock beim Palettenabschluss den letzten Pick dem abschliessenden Benützer zuordnete. Diese Einstellung wurde jetzt entfernt da sie nur sehr eingeschränkt von Nutzen war.

Der SSCC wurde bisher nur dann generiert wenn ein EPCIS konfiguriert war. Neu wird er beim Palettenabschluss immer generiert. Die Einstellung des SSCC Prefix erfolgt jetzt unter Central System Settings/EPCIS/SsccPrefix. Sie ist jetzt im EPCIS Format, statt im alten SSCC18 Format welches nur zum Scannen gedacht war und die Partition (mit Punkt nach GS1 Global Company Prefix) nicht abbildet. Die alte Einstellung unter Central System Settings/Labeling/LU/SSCC Prefix ist obsolet und sollte nicht mehr verwendet werden. Sie war dort unter der Annahme entstanden, dass der SSCC immer nur beim Drucken einer LU Etikette benötigt wird.

Der generierte SSCC basiert jetzt nicht mehr auf der LU ID des Pickdatensatzes, sondern hat eine eigene fortlaufende Seriennummer. Damit kann der für SSCC zur Verfügung stehende Nummernkreis optimal ausgenützt werden.

Diese Änderung erfordert auch dass sie eigene Reports anpassen auf denen der SSCC gedruckt wird, falls sie diesen bisher selber anhand der LU ID generierten statt ihn aus dem Datenfeld t_orderpicks.c_sscc zu entnehmen. Als Hilfe dabei dient die neue Funktion bps.OrderUtiles.SSCCtoSSCC18 die den SSCC aus t_orderpicks.c_sscc umwandelt in einen SSCC18 wie er im Barcode Verwendung findet.

Erweiterter Filter in Auftragtouren

Die Filter sieht jetzt wie folgt aus:

  • Neu ist das Eingabefeld SSCC/GRAI mit welchem man nach entsprechenden Daten suchen kann. Nach dem SSCC konnte man indirekt bisher über die LU ID suchen, das war aber umständlich und geht ab 2.24 sowieso nicht mehr weil der SSCC nicht mehr auf der LU ID basiert sondern einen eigenen Nummernkreis hat. Es ist ein Textfeld und man kann auch nur einen Teil des gesuchten SSCC oder GRAI eingeben.

  • «Nicht mit Automat synchronisiert» kennen sie vielleicht nicht, da es nur angezeigt wird wenn man eine automatische Kommissionieranlage hat. Der Schalter existierte aber bereits vorher.

  • Neu ist hingegen «Anwenden auf» mit welchem der Filter jetzt auch die als Tabellen angezeigten Auftragsobjekte angewendet werden kann. Bisher wurde dort immer alles angezeigt. Falls sie das alte Verhalten wollen, stellen sie «Explorer» ein statt «Explorer und Tabellenansichten».
Neu Funktion «Nicht abgeschlossene LU» in Auftragtouren

Die neue Funktion zeigt alle nicht abgeschlossenen LU an:

Ist «Terminal» leer, so ist derzeit niemand an der Kommissionierung dieser LU und man sieht unter «Benutzer» wer zuletzt dran war. Ist «Terminal» nicht leer, so ist derzeit der angezeigte Benutzer am Kommissionieren. Es ist jedoch zu beachten, dass im Wechselblock ein Benutzer die LU nur für Sekundenbruchteile reserviert während der Pick verbucht wird, deshalb ist dort «Terminal» meistens leer.

Ist «Zone» leer, so wurde die LU nicht in einem Kommissionierprogramm angefangen, sondern z.B. durch die Funktion «Erfassen» oder «Komplettieren» im Programm Auftragstouren automatisch eröffnet. Dass mit diesen Funktionen automatisch eine LU eröffnet wird ist neu in 2.24, vorher wurden nur die Pickmengen registriert ohne eine LU zu eröffnen.

Wenn der Haken «Automatische Aktualisierung» gesetzt ist, wird die Liste automatisch aktualisiert, z.B. wenn man nur den Fortschritt beobachten will. Löscht man den Haken, so hat man die Möglichkeit eine oder mehrere LU selektieren und mit dem Symbol «Zielflagge» abschliessen:

Etiketten werden dabei allerdings nicht gedruckt, sondern nur die LU datentechnisch abgeschlossen. Falls Etiketten benötigt werden müssen diese mit einem Report nachgedruckt, oder notfalls die LU manuell beschriftet werden.

Es ist daher in der Praxis oft die bessere Lösung, den LU Abschluss in der entsprechende Abteilung und mit dem entsprechenden Kommissionierprogramm durchführen zu lassen.

Neue Anordnung und Symbole in Auftragstouren

Die Aufgaben in der Toolbar und im Menü wurden neu und in logischer Folge angeordnet.

Teilweise wurden die Symbole durch besser passende ersetzt:

  1. Kommissionierung ändern
  2. Kürzen (geplante Menge ändern)
  3. Nullen (kürzen auf 0 und nichts geben)
  4. Erfassen (variable Menge geben)
  5. Komplettieren (geplante Menge geben)
  6. Los ändern
  7. Verschieben in andere Auftragstour
  8. Klonen (kopieren) in andere Auftragstour
  9. Bearbeitungsstatus (welche Benützer haben wo aktive Sperren)
  10. Nicht abgeschlossene LU (neue Funktion, siehe separate Beschreibung)
  11. Auftragsabschluss

Alte Reihenfolge und Symbole

  1. Bearbeitungsstatus (welche Benützer haben wo aktive Sperren)
  2. Kürzen (geplante Menge ändern)
  3. Kommissionierung ändern
  4. Los ändern
  5. Verschieben in andere Auftragstour
  6. Klonen (kopieren) in andere Auftragstour
  7. Erfassen (variable Menge geben)
  8. Komplettieren (geplante Menge geben)
  9. Auftragsabschluss

 

Neue Zielzonen-Optionen bei Packaufträgen

Bei der Generierung der Packaufträge können diese nach Zielzonen separiert werden. Ebenso ist es möglch, bestimmte Zielzonen ganz auszuschliessen. Um die Optonen zu aktivieren gibt es neue Parameter in den Einstellungen unter Central System Settings/GuiConfig/Packprods:

Bei «TargetZoneSplit» sind die Zielzonen anzugeben für die separate Packaufträge generiert werden sollen. Für alle nicht aufgelisteten Zonen werden die Packaufträge ohne vordefinierte Zielzone generiert. Werden neue Packaufträge aus den Auftragstouren generiert, so werden für die Mengen der entsprechenden Kommissionierzonen separate Packaufträge erzeugt.

Bei «TargetZoneExcludes» sind jene Zielzozen anzugeben welche bei der Auftragsgenerierung ganz auszuschliessen sind. Die Mengen dieser Zielzonen werden also nicht eingerechnet. Diese Einstellung hat Vorrang gegenüber TargetZoneSplit. Im Beispiel ist das «Lager OG» weil dort manuelle Pickaufträge im Dienste des Osiris Automaten kommissioniert werden. Diese Mengen sind also bereits bei Osiris eingerechnet und würden in den Packaufträgen doppelt gezählt, wenn die Zone nicht ausgeschlossen wäre.

Bei beiden Einstellungen sind die gewünschten Zonennamen jeweils als Liste durch Komma getrennt einzugeben.

In den Packaufträgen sind gibt es ein neues Feld «Zielzone» mit welchen die Aufträge unterschieden werden.

Im folgenden Beispiel wurden für «KOPFSALAT BT S.» sogar 3 Packaufträge erzeugt, je einer für MIFA, für Osiris sowie ohne Zielzone für «restliche Zonen»:

Lässt man «TargetZoneSplit» leer, so wird nur ein Auftrag ohne vorgegebene Zielzone erzeugt, man hat dann dieselbe Situaton wie bisher. Es wird dann also nur ein Packauftrag ohne Zielzone erzeugt.

 

Erweiterter Filter in Packproduktionen

Die Filter sieht jetzt wie folgt aus:

  • Neu ist das Eingabefeld «Zielzone» mit welchem man nach Packaufträgen der entsprechenden Zielzonen suchen kann. Einzugeben ist der Name der gesuchten Zielzone (oder ein Teil davon).
Erweiterung ICP CON I-7188E Schnittstelle

Die Signalschnittstelle wurde erweitert sodass 2 Geräte des Typs ICP CON I-7188E angesteuert werden können. Die Signale des ersten Geräts werden wie bisher als Ein-/Ausgang 0 bis 3 verwendet, die Signale des zweiten Geräts werden als Ein-/Ausgang 4 bis 7 verwendet:

Damit ist es z.B. möglich einige Signale direkt bei der Packlinie anzuschliessen, und Signale der weiter entfernten Steuerung dort im Schaltschrank anzuschliessen.

Die beiden Boxen müssen auf eine unterschiedliche IP Adressen eingestellt werden.

Verbesserte Unterstützung hochauflösender Bildschirme

Hochauflösende Bildschirme kommen zunehmend in Gebrauch. Oftmals möchte man dabei ungerade Skalierungen wie z.B. 150% verwenden um die Grösse der angezeigten Elemente optimal anzupassen. Ab 2.24 verwendet BPS eine neue Qt Version die solche Skalierungen wesentlich besser unterstützt als bisher.

Um die verbesserte Skalierung zu verwenden tragen Sie folgenden Wert in die Umgebungsvariablen ein 1:

QT_ENABLE_HIGHDPI_SCALING = 1

Melden sie sich danach von Windows ab und erneut an um alle Elemente korrekt zu skalieren. Bis sie das gemacht haben kann es sein dass die Fenster zwar schon die richtige Grösse anzeigen, die Schriftgrösse aber noch nicht passt.

1) Ab 2.24.1 nicht mehr erforderlich.

Pick-by-Voice Simulationsprogramm

Da mit 2.24.0.0 umfangreiche Anpassungen erfolgt sind, musste eine Möglichkeit geschaffen werden wie in der Entwicklung die Pick-by-Voice Schnittstelle getestet werden kann, ohne dass die entsprechenden Talkman Hardware und Infrastruktur vorhanden ist.

Das neue Simulationsprogramm bildet die Kommunikation zwischen den Talkman Voice Terminals und dem BPS Talkman Server nach, sodass alle Funktionen des Servers getestet werden können. Das Simulationsprogramm ist auch im Setup Programm verfügbar, sodass es kundenseits ebenfalls für Tests genutzt werden kann.

Neues Icon für BPS Kommandozeile

Wenn im Setup-Programm die vollständige Installation, oder im benutzerdefiniererten Setup das Feature «Befehlszeilen- und Ordnerverknüpfungen» gewählt wird, so erhält das Startmenü ein neues Icon für die Befehlszeile.

Die damit geöffnete Kommandozeile bindet das bin Verzeignis der entsprechenden BPS Version in die PATH Umgebungsvariable ein, sodass man die Exe-Programm von BPS direkt starten kann. Das BPS Datenverzeichnis wird als aktuelle Verzeichnis eingestellt:

Datenbank Anpassungen

Umbenennung von Typen in Oracle

Die folgenden Typen wurden umbenannt (nur bei Oracle, bei PgSQL werden von BPS bisher keine Typen verwendet):

  • t_strtable heisst neu: tp_strtable
  • t_keytable heisst neu: tp_keytable

Die Umbenennung erfolgte damit die Benennung der DB-Objekte konsistent ist.

Neue oder verbesserte Funktionen

Name Beschreibung Neu
f_allpackjobusers Liste aller auf einem Packauftrag arbeitenden Benutzer nein
f_articletopclass Oberste Artikelklasse ermitteln ja
f_articletopclassname Name der obersten Artikeklasse ja
f_keylist Tabellenschlüssel (tp_keytable) zu CSV Liste nein
f_keytable CSV Liste zu Tabellenschlüssel (tp_keytable) nein
f_ordercollocked Testet ob ein Artikelauftrag gesperrt ist nein
f_ordercolsremarks Alle Bemerkungen einer Liste von Artikelaufträgen zusammenfassen nein
f_ordercolslocked Testet ob ein oder mehrere Artikelaufträge gesperrt sind nein
f_ordercolsusers Liste aller Bearbeiter von Artikelaufträgen nein
f_orderitemlocked Testet ob eine Auftragsposition gesperrt ist ja
f_orderrowlocked Testet ob ein Partnerauftrag gesperrt ist nein
f_orderrowslocked Testet ob ein oder mehrere Partneraufträge gesperrt sind nein
f_orderrowsremarks Alle Bemerkungen einer Liste von Partneraufträgen zusammenfassen nein
f_orderrowsusers Liste aller Bearbeiter von Partneraufträgen nein
f_packjoblocked Testet ob ein Packauftrag gesperrt ist nein
f_packjobusers Liste aller Bearbeiter eines Packauftrags nein
f_packprodlocked Testet ob eine Packprodukton gesperrt ist nein
f_partnertopclass Oberste Partnerklasse ermitteln ja
f_partnertopclassname Name der obersten Partnerklasse ja
f_pickpnrlockers Liste der Bearbeiter eines ab Lager Auftrags nein
f_pickrowlockers Liste der Bearbeiter eines ab Lager Auftrags nein
f_saletopclass Oberste Verkaufsklasse ermitteln ja
f_saletopclassname Name der obersten Verkaufsklasse ja
f_shiptopclass Oberste Versandklasse ermitteln ja
f_shiptopclassname Name der obersten Versandklasse ja

Neue oder verbesserte Prozeduren

Name Beschreibung Neu
p_deliverpicks Anpassung neue Typennamen nein
p_deliverssccpicks Anpassung neue Typennamen nein
p_osr_distriggers Osiris: Trigger deaktivieren ja
p_osr_enatriggers Osiris: Trigger aktivieren ja

Neue oder verbesserte Views

Name Beschreibung Neu
v_keytables Insert/Update View für t_keytables (nur Oracle) ja
v_sumpackjobs Summen eines Packauftrags (PackedUnitsMode=0) nein
v_sumpackjobs2 Summen eines Packauftrags (PackedUnitsMode=1) nein
v_sumpickcols Summen eines Artikelauftrags (Wechselblock) nein
v_sumpickcols2 Summen eines Artikelauftrags (Abpackung) nein
v_sumpickrows Summen eines Partnerauftrags (Lagerkommissionierung) nein
v_osr_articles Osiris: Vergleichsansicht Artikel ja
v_osr_partners Osiris: Vergleichsansicht Partner ja
v_osr_scancodes Osiris: Vergleichsansicht Scancodes ja

Neue oder erweiterte Tabellen

Name Beschreibung Audit Neu
t_graiuses Zeit der letzten Verwendung eines GRAI nein ja
t_keytables Tebellen mit Schlüsselwerten nein ja
t_orderitems Neue Spalte c_readonly ja nein
t_packjobs Neue Spalte c_targetzone ja nein
t_packjoblocks Sperren auf Packaufträgen nein nein
t_packjobsharedlocks Geteilte Sperren auf Packaufträgen nein ja
t_ssccuses Zeit der letzten Erzeugung eines SSCC nein ja
t_stocklocations Löschen rekursiv: on delete cascade ja nein
t_osr_artflags Osiris: Zu sendende Artikel nein ja
t_osr_articles Osiris: Artikelstand auf Osiris nein ja
t_osr_orderkeys Osiris: Zu sendende Auftragschlüssel nein ja
t_osr_orders Osiris: Zu sendende Aufträge nein ja
t_osr_packedbins Osiris: Zu sendende Gebinde aus Packerei nein ja
t_osr_partners Osiris: Partnerstand auf Osiris nein ja
t_osr_pickjobs Osiris: Zu sendende Resultate manueller Aufträge nein ja
t_osr_pickpals Osiris: Zu sendende erzeugte Paletten manueller Aufträge nein ja
t_osr_picks Osiris: Zu sendende erfolgte Picks manueller Aufträge nein ja
t_osr_pnrflags Osiris: Zu sendende Partner nein ja
t_osr_queue Osiris: Warteschlange mit Serviceaufträgen nein ja
t_osr_scancodes Osiris: Scancodes Stand auf Osiris nein ja

Neue Sequences

Name Verwendung
s_keytables Schlüssel t_keytables
s_ssccval Serienummer SSCC
s_osr_articles Osiris: Schlüssel t_osr_articles
s_osr_orders Osiris: Schlüssel t_osr_orders
s_osr_partners Osiris: Schlüssel t_osr_partner
s_osr_pickjobs Osiris: Schlüssel t_osr_pickjobs
s_osr_pickpals Osiris: Schlüssel t_osr_pickpals
s_osr_picks Osiris: Schlüssel t_osr_picks

 

Script API Anpassungen

Neue Funktionen

Name Beschreibung
bps.OrderUtils.makeSSCC Generiert einen SSCC im EPCIS Format
bps.OrderUtils.SSCCtoSSCC18 Konvertiert einen SSCC vom EPCIS Format in das Scannerformat (EPCIS18)
bps.OrderUtils.SSCC18toSSCC Konvertiert einen SSCC18 (Scannerformat) in das EPCIS Format

Siehe API Referenz für Details.

 

Abkündigung der 32-Bit Ausgabe von BPS

Die 32-Bit Unterstützung fällt nach und nach bei Komponenten weg auf denen BPS2 aufbaut, darunter so zentrale wie Windows 10 und PostgreSQL. Es wird zunehmend schwieriger eine 32-Bit Ausgabe von BPS zu pflegen, und es ist absehbar dass es in naher Zukunft unmöglich wird.

Ab BPS 2.24 werden deshalb 32-Bit Versionen nur noch auf Anfrage, gegen Verrechnung der Umtriebe sowie eine begrenzte Zeit lang zur Verfügung gestellt. Für Version 2.23 werden zwar weiterhin 32-Bit Ausgaben von BPS erscheinen, möglicherweise lassen sich aber gewisse Anforderungen dort nicht mehr realisieren.

Sie sollten deshalb folgendes in ihre Planungen aufnehmen:

  • Wenn sie noch BPS PC's im Einsatz haben auf denen Windows 10 in der 64-Bit Ausgabe nicht installierbar ist, sollten sie diese sukzessive ersetzen.
     
  • Installieren sie auf allen mit neuen BPS Versionen zu verwendeten BPS PC's ein aktuelles Windows 10 in 64-Bit Ausgabe (Home, Pro oder Enterprise).
     
  • Falls sie während einer Übergangszeit weiterhin 32-Bit Versionen von BPS verwenden wollen, richten sie auf den BPS PC's die Oracle-Client Software für gemischten Betrieb von 32-/64-Bit ein. Anleitung siehe unten oder im BPS Developer WIKI

 

Einrichtung Oracle Client für gemischten 32/64 Bit Betrieb

Es ist einfach, einen gemischten 32-/64-Bit-Oracle-Client zu installieren, mit dem Sie sowohl 32- als auch 64-Bit-BPS-Installationen nebeneinander auf demselben PC verwenden können.

  • Falls sie die Datei tnsnames.ora innerhalb der bisherigen lokalen Oracle Client Verzeichnisse gespeichert haben, sichern sie diese Datei zuerst. Falls tnsnames.ora bei ihnen zentral für alle irgendwo im LAN gespeichert ist müssen sie nichts machen.
     
  • Deinstallieren sie die bisherige Oracle Client Software. Löschen Sie auch zurückgebliebene Einträge in aus den Windows Umgebungsvariablen und der Windows Registrierung (Registry).
     
  • Downloaden sie den 32- und den 64-bit Oracle Instant Client.
     
    • Sie benötigen entweder das Paket «basic» oder das Paket «basiclite». «Basic» hat lokalisierte Oracle-Fehlermeldungen und ist deshalb grösser, «basiclite» genügt aber völlig (Anwender können mit ORA-Meldungen meist sowieso nichts anfangen).
       
    • Sie können die neuste Version des Oracle Instant Client nehmen, die funktioniert mit BPS und auch mit älteren Oracle Server Versionen zusammen. (Im Beispiel nehmen wir 19.6)
  • Erzeugen sie den Ordner C:\oracle
     
  • Kopieren sie die gesicherte Datei tnsnames.ora in C:\oracle
     
  • Entpacken sie die heruntergeladenen Instant Clients in das Verzeichnis C:\oracle
     
  • Renamen sie die Unterverzeichnisse in C:\oracle:
    von instantclient-basiclite-nt-19.6.0.0.0dbru\ nach 32\
    von instantclient-basiclite-windows.x64-19.6.0.0.0dbru nach 64\
     
  • Kopieren sie das folgende Skript und fügen sie es in die neue Datei C:\oracle\makelinks.bat ein.
    Falls sie eine andere Version der Oracle Client Software verwenden, passen sie instantclient_19_6 im Skript an:
@echo off
setlocal
rem Check or get admin privileges
>nul 2>&1 "%SystemRoot%\system32\cacls.exe" "%SystemRoot%\system32\config\system"
if '%errorlevel%' NEQ '0' (
    echo Requesting administrative privileges...
    goto UACPrompt
) else ( goto gotAdmin )
:UACPrompt
    echo Set UAC = CreateObject^("Shell.Application"^) > "%temp%\getadmin.vbs"
    echo UAC.ShellExecute "%~s0", "", "", "runas", 1 >> "%temp%\getadmin.vbs"
    "%temp%\getadmin.vbs"
    exit /b
:gotAdmin
    if exist "%temp%\getadmin.vbs" ( del "%temp%\getadmin.vbs" )
 
rem Create links
call :makelink oraclient C:\oracle\32\instantclient_19_6 C:\oracle\64\instantclient_19_6
pause
goto :eof
 
:makelink
if exist %SystemRoot%\SysWOW64\%1 rmdir /q %SystemRoot%\SysWOW64\%1
if exist %SystemRoot%\System32\%1 rmdir /q %SystemRoot%\System32\%1
mklink /d %SystemRoot%\SysWOW64\%1 %2
mklink /d %SystemRoot%\System32\%1 %3
  • Führen sie makelinks.bat aus um die erforderlichen Links zu erzeugen.
     
  • Fügen sie folgendes Verzeichnis in die Umgebungsvariable PATH ein: %SystemRoot%\System32\oraclient
     
  • Falls sie die Datei tnsnames.ora lokal in C:\oracle gespeichert haben fügen sie die folgende Umgebungsvariable hinzu: TNS_ADMIN=C:\oracle. Falls tnsnames.ora bei ihnen zentral im LAN gespeichert ist, passen sie die Umgebungsvariable TNS_ADMIN entsprechend an.

Sie können ab jetzt 32- und 64-bit BPS Installationen parallel verwenden.

Zurück

Einen Kommentar schreiben