Packlinien-Kommissionierung ohne Tischwaage

Packlinie

Mit der Version 1.82 wurde eine neue Version der Packlinien-Kommissionierung eingeführt, welche ohne zusätzliche Tischwaage auskommt. Statt dessen wird der Preisauszeichner (PAZ) im Start/Stop Betrieb gefahren, und die Gewichte direkt vom Automaten übernommen.

Beim Laden eines neuen Artikelauftrags werden alle Auszeichnungsdaten wie Texte, Preise, Tara etc. in den PAZ geladen, und anschliessend ein Auftrag für die erste Filiale gestartet. Der Auftrag kann entweder durch die Anzahl Packungen limitiert sein (bei Stückartikeln), oder durch das Gewicht (bei Gewichtsartikeln).

Nach erreichen der Limite stoppt der PAZ und druckt die Summenettikette aus, deren Daten abenfalls an BPS gesendet und als Istwerte der Bestellposition verbucht werden. Danach wird automatisch der Auftrag für die nächste Filiale gestartet.

Die letzten Filiale wird ohne Limite abgepackt, sie erhält die restliche produzierte respektive abgepackte Menge.

Vorteile dieser Programmvariante sind die geringeren Kosten weil keine zusätzlichen Tischwaage benötigt wird, sowie die aufs Gramm exakte Übereinsimmung der Belastung mit den Etikettierung. Dazu kommt dass insbesondere bei Artikeln mit stark schwankenden Einzelpackungsgewichten das produzierte Totalgewicht optimal auf die Filialen aufgeteilt wird. Durch den Start/Stop Betrieb wird die maximale Packleistung der PAZ zwar nicht erreicht, allerdings ist bei modernen Hochleistungs-PAZ die Abpackleistung ohnehin einiges höher als die kommissionierende Bedienperson verarbeiten kann. Die neue Packlinienkommissionierung ist für PAZ der Typen Espera 903 (MOSES Generation) verfügbar. Für weitere PAZ können auf Anfrage ebenfalls Schnittstellen realisiert werden. Die Version 1.82 enthält neben der neuen Packlinienkommissionierung zahlreiche weitere Anpassungen und Verbesserungen; die Details dazu sind in den Release Notes aufgeführt.

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